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Wirtschaft

Produzierendes Gewerbe 2025: Rückgang der Industrieproduktion analysiert

Ein Artikel von der Intelligent Accounting Steuerberatungsgesellschaft Kassel

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Aktuelle Entwicklung in der Industrieproduktion

Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten zur Produktion im Produzierenden Gewerbe zeigen für Dezember 2025 einen spürbaren Rückgang. Nach saison- und kalenderbereinigten Berechnungen fiel die reale Produktion im Vergleich zum Vormonat um 1,9 Prozent. Dieses Ergebnis reiht sich in eine schwankende, seit Monaten von strukturellen Herausforderungen geprägte Entwicklung in der deutschen Industrie ein. Im Dreimonatsvergleich von Oktober bis Dezember 2025 lag das Produktionsergebnis allerdings noch leicht über dem Niveau der vorhergehenden drei Monate, was für eine gewisse Stabilisierung spricht. Der Vergleich mit dem Vorjahresmonat zeigt ein kalenderbereinigtes Minus von 0,6 Prozent. Damit setzte sich der stagnierende Trend der industriellen Wertschöpfung fort, der insbesondere durch Abschwächungen in einzelnen Branchen ausgelöst wurde.

Branchen im Fokus: Fahrzeugbau und Maschinenbau unter Druck

Besonders deutlich zeigte sich die Schwäche in der Automobilindustrie, deren Produktionsoutput im Dezember 2025 um 8,9 Prozent zurückging. Auch der Maschinenbau verzeichnete einen Rückgang von 6,8 Prozent, während die Wartung und Montage von Maschinen sogar um 17,6 Prozent einbrach. Solche Werte sind alarmierend, da gerade diese Bereiche als zentrale Stützen des deutschen Mittelstands gelten. Unternehmen aus diesen Sektoren sehen sich zunehmend mit gestiegenen Energie- und Beschaffungskosten, einer zurückhaltenden globalen Nachfrage sowie Transformationsdruck im Zuge der Digitalisierung und Dekarbonisierung konfrontiert. Gleichzeitig gab es aber auch Branchen, die entgegen dem Trend wuchsen: etwa die Herstellung von Metallerzeugnissen mit einem Plus von 3,2 Prozent und der sonstige Fahrzeugbau – also Flugzeuge, Schiffe und Schienenfahrzeuge – mit einer deutlichen Steigerung von 10,5 Prozent. Der Bausektor, oft ein Gradmesser konjunktureller Investitionsbereitschaft, konnte mit einem Plus von 3,0 Prozent leicht zulegen. Diese Daten zeigen, dass die Industrie keineswegs flächendeckend schwächelt, sondern dass sich Verschiebungen innerhalb der Branchen fortsetzen.

Energieintensive Industrien und Konsumgütersektor im Vergleich

Ein weiterer zentraler Befund betrifft die energieintensiven Industriezweige. Hier sank die Produktion im Dezember 2025 gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent. Diese Entwicklung hat weitreichende Bedeutung, da energieintensive Unternehmen – etwa aus der Chemie-, Metall- und Glasindustrie – besonders sensibel auf Preisentwicklungen im Energiemarkt reagieren. Trotz der Entspannung an den Energiemärkten bleibt die Belastung durch hohe Energiekosten spürbar, was sich insbesondere im Vergleich zum Dezember 2024 zeigt: Kalenderbereinigt fiel die Produktion in diesen Sektoren um 2,6 Prozent niedriger aus. Im Vergleich zum Jahr 2021 beträgt das Minus hier sogar 17,8 Prozent. Gleichzeitig konnten Konsumgüterproduzenten ihre Fertigung leicht um 0,5 Prozent steigern, während die Produktion von Investitionsgütern um 5,3 Prozent sank. Dieses Missverhältnis verdeutlicht, dass die Nachfrage nach langlebigen Investitionsgütern in Zeiten konjunktureller Unsicherheit besonders empfindlich reagiert. Für kleine und mittlere Betriebe, etwa im Maschinen- oder Anlagenbau, ergibt sich daraus die Notwendigkeit, Produktionsstrukturen und Unternehmensprozesse kosteneffizient und digital zu gestalten, um trotz volatiler Märkte flexibel zu bleiben.

Ausblick und strategische Implikationen für Unternehmen

Über das Gesamtjahr 2025 betrachtet zeigte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 1,1 Prozent rückläufig. Besonders stark betroffen waren die Industrie mit einem Minus von 1,3 Prozent und das Baugewerbe mit einem Rückgang von 1,7 Prozent. Demgegenüber wies die Energieerzeugung eine leichte Steigerung von 1,6 Prozent auf. Diese Zahlen offenbaren, dass der deutsche Produktionssektor weiterhin unter Druck steht. Ursachen liegen neben der internationalen Nachfrageentwicklung auch in strukturellen Anpassungsprozessen, regulatorischen Anforderungen sowie der notwendigen Umstellung auf nachhaltige Wertschöpfungsformen. Für Unternehmen aller Größenordnungen – vom kleinen Handwerksbetrieb über den mittelständischen Maschinenbauer bis zum energieintensiven Industriebetrieb – bedeutet dies, dass betriebswirtschaftliche Resilienz zunehmend von Effizienzsteigerung und Prozessautomatisierung abhängt.

Besonders im Bereich der Buchhaltung, Rechnungslegung und Steuerprozesse lässt sich durch den Einsatz digitaler Systeme erheblicher Aufwand einsparen. Der Einsatz moderner ERP-Systeme, Datenanalytik und automatisierter Schnittstellen zwischen Buchhaltung und Steuerberatung schafft Transparenz und Stabilität auch in anspruchsvollen Marktphasen. Unternehmen, die ihren Fokus auf Prozessoptimierung und Digitalisierung legen, stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig. Unsere Kanzlei begleitet kleine und mittlere Unternehmen dabei, diese Entwicklungen wirtschaftlich und effizient umzusetzen, insbesondere in der digitalen Buchhaltung und durch gezielte Prozessoptimierung, die langfristig zu deutlichen Kosteneinsparungen führt.

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