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Wirtschaft

Inflation 2025 stabil bei 2,2 Prozent – Bedeutung für Unternehmen

Ein Artikel von der Intelligent Accounting Steuerberatungsgesellschaft Kassel

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Entwicklungen der Verbraucherpreise im Jahr 2025

Die Teuerung in Deutschland hat sich im Jahr 2025 spürbar stabilisiert. Nach den extremen Preissteigerungen der vergangenen Jahre verzeichnete das Statistische Bundesamt einen durchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise um 2,2 Prozent im Vergleich zu 2024. Damit bewegt sich die Inflationsrate zum zweiten Mal in Folge auf einem Niveau, das – gemessen am langfristigen Ziel der Europäischen Zentralbank – eine gewisse Preisstabilität widerspiegelt. Die monatliche Inflationsrate lag zum Jahresende bei 1,8 Prozent und fiel damit erstmals im Jahr unter die Marke von zwei Prozent. Dieses Ergebnis ist vor allem auf rückläufige Energiepreise und eine moderate Preisentwicklung bei Waren zurückzuführen.

Während 2023 und 2022 noch deutliche Anstiege über fünf beziehungsweise sechs Prozent verzeichnet wurden, signalisiert die Entwicklung 2025 einen Übergang in eine Phase der Normalisierung. Dies ist insbesondere für Unternehmen von Bedeutung, die in den vergangenen Jahren aufgrund stark schwankender Einkaufspreise und hoher Energiekosten vor erheblichen Kalkulationsunsicherheiten standen.

Einflussfaktoren und Branchenbesonderheiten

Besonders auffällig war die unterschiedliche Preisentwicklung zwischen Waren und Dienstleistungen. Dienstleistungen verteuerten sich im Jahresdurchschnitt um 3,5 Prozent, während Waren lediglich um 1,0 Prozent teurer wurden. Die sogenannte Kerninflation – also die Preisentwicklung ohne Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln – lag bei 2,8 Prozent und damit weiterhin über der Gesamtteuerung. Diese Kennziffer ist für ökonomische Analysen bedeutsam, weil sie strukturelle Preisveränderungen zeigt, die nicht durch kurzfristige Schwankungen beeinflusst sind.

Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor, insbesondere soziale Einrichtungen, Pflegeunternehmen und Krankenhäuser, waren weiterhin von überdurchschnittlichen Preissteigerungen betroffen. Hier stiegen die Kosten insbesondere in den Bereichen Personal, Versicherungen und Logistik. Für Onlinehändler sowie produzierende Betriebe stellte sich die Lage differenzierter dar: Während sinkende Energiepreise die Margen leicht entlasteten, sorgten Verteuerungen bei einzelnen Verbrauchsgütern wie Nahrungsmitteln oder Getränken für Kostendruck. In dieser Preisstruktur zeigt sich, dass die Anpassung an die veränderten Energie- und Transportkosten in vielen Branchen unterschiedlich fortgeschritten ist.

Überdurchschnittlich stark verteuerten sich bestimmte Dienstleistungen wie kombinierte Personenbeförderung, Gesundheitsleistungen oder Versicherungsprodukte. Hier spiegeln sich langfristige Kostenentwicklungen und steigende Löhne wider, die in arbeitsintensiven Branchen mit geringer Automatisierung besonders ins Gewicht fallen. Dagegen verzeichneten Telekommunikationsanbieter leichte Preisrückgänge – ein Hinweis auf verstärkten Wettbewerb und strukturelle Effizienzsteigerungen.

Auswirkungen auf Unternehmensstrategien

Die Stabilisierung der Inflation auf einem moderaten Niveau bringt für viele Betriebe Planungssicherheit zurück. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die häufig auf langfristige Verträge und überschaubare Liquiditätsspielräume angewiesen sind, profitieren davon. Wer langfristige Liefervereinbarungen oder Wartungsverträge abgeschlossen hat, kann nun verlässlicher kalkulieren. Dennoch bleibt es entscheidend, Preisentwicklungen differenziert nach Produktgruppen im Blick zu behalten.

Für Onlinehändler bedeutet die Abschwächung der Inflationsdynamik, dass Preisanpassungen gegenüber den Vorjahren vorsichtiger gestaltet werden können, um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden. Auf der anderen Seite steht für viele Dienstleister, deren Kostenbasis stark von Löhnen abhängt, die Herausforderung, Preiserhöhungen weiterhin wirtschaftlich zu begründen. Pflege- und Gesundheitseinrichtungen sehen sich beispielsweise mit Sachkostensteigerungen bei medizinischen Verbrauchsgütern und gleichzeitigen Anforderungen an die Personalkostenfinanzierung konfrontiert. Hier ist eine vorausschauende Budgetplanung unerlässlich, um die Rentabilität auch unter stabilisierten Preisbedingungen zu sichern.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht bleibt die Inflationskontrolle durch interne Prozessoptimierung ein zentraler Ansatzpunkt. Unternehmen, die in den vergangenen Jahren Digitalisierungsschritte zur Kostenreduzierung umgesetzt haben, konnten Preisschwankungen oft besser ausgleichen. Der verstärkte Einsatz digitaler Buchhaltungsprozesse, automatisierter Zahlungsabläufe und datenbasierter Planungsinstrumente verbessert die Transparenz und verringert Anpassungszeiten bei veränderten Marktbedingungen. Auch in steuerlicher Hinsicht kann eine präzisere Steuerung von Zahlungsströmen zum Beispiel durch elektronische Fakturierung helfen, Liquiditätsengpässe zu vermeiden.

Fazit: Stabilisierung nutzen und Prozesse optimieren

Die Inflationsrate von 2,2 Prozent im Jahr 2025 deutet auf eine Normalisierung der Preisentwicklung hin, bleibt aber für die Unternehmenspraxis ein relevanter Faktor. Auch wenn sich Energie- und Warenpreise beruhigt haben, sorgen hohe Dienstleistungskosten und strukturelle Anpassungen in vielen Branchen weiterhin für wirtschaftliche Herausforderungen. Wer die aktuelle Phase nutzt, um Kostenstrukturen zu überprüfen, Lagerhaltung zu optimieren und digitale Systeme konsequent einzusetzen, kann die wiedergewonnene Stabilität gezielt für die eigene Wettbewerbsfähigkeit einsetzen.

Als Kanzlei, die kleine und mittelständische Unternehmen bei der Prozessoptimierung in der Buchhaltung und bei der Digitalisierung begleitet, unterstützen wir unsere Mandanten dabei, effiziente Strukturen zu schaffen und Kosten langfristig zu senken. Unsere Erfahrung zeigt, dass gerade die Verbindung aus steuerlicher Präzision und digitalem Prozessverständnis erheblich zur Stabilisierung und Kostenreduktion beiträgt.

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