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Digitalisierung

Geldwäscheprävention in der Praxis: Digitale Pflichten effizient erfüllen

Ein Artikel von der Intelligent Accounting Steuerberatungsgesellschaft Kassel

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Digitale Geldwäscheprävention als Pflicht und Chance

Die Verpflichtung zur Geldwäscheprävention trifft nicht nur Banken oder große Finanzinstitute, sondern auch Wirtschaftsprüferinnen, vereidigte Buchprüfer und andere Berufsgruppen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit sensiblen Finanzflüssen in Berührung kommen. Grundlage dieser Verpflichtungen ist das Geldwäschegesetz, das darauf abzielt, illegale Geldströme zu verhindern und die Transparenz in wirtschaftlichen Beziehungen zu erhöhen. Die Wirtschaftsprüferkammer hat in ihrer Rolle als Aufsichtsbehörde eine besondere Verantwortung, die Einhaltung dieser gesetzlichen Pflichten regelmäßig zu überprüfen. Hierfür nutzt sie eine IT-gestützte Stichprobenerhebung, mit der Praxen systematisch ausgewählt und zur Beantwortung eines digitalen Fragenbogens verpflichtet werden.

Diese digitale Vorgehensweise ist Ausdruck einer umfassenden Entwicklung hin zu automatisierten Aufsichtsprozessen, die sowohl die Kontrollqualität steigern als auch die Bearbeitung für die betroffenen Praxen vereinfachen sollen. Gerade kleinere und mittelständische Kanzleien profitieren von einer standardisierten Struktur, da sie auf diese Weise ihre Präventionssysteme regelmäßig überprüfen und an neue regulatorische Anforderungen anpassen können.

Juristische Grundlagen und praktische Bedeutung

Das Geldwäschegesetz verlangt von den Verpflichteten die Einrichtung eines wirksamen Risikomanagementsystems, das auf die individuellen Geschäftsmodelle und Risikosituationen zugeschnitten ist. Hierzu gehören unter anderem eine Risikoanalyse, interne Sicherungsmaßnahmen sowie die Benennung einer Geldwäschebeauftragten oder eines Geldwäschebeauftragten in den Fällen, in denen dies gesetzlich vorgesehen ist. Für Wirtschaftsprüferpraxen ist die Umsetzung dieser Anforderungen besonders herausfordernd, da sie einerseits Gesetzesvorgaben erfüllen, andererseits aber auch betriebswirtschaftlich effizient agieren müssen.

Die Wirtschaftsprüferkammer überprüft regelmäßig, ob diese Pflichten erfüllt werden, und setzt dabei auf eine ausgewogene Mischung aus Automatisierung und persönlicher Verantwortung. Der digitale Fragenbogen, der über den Mitgliederbereich „Meine WPK“ bereitgestellt wird, dient der strukturierten Erfassung relevanter Informationen. Er umfasst typischerweise Angaben zu internen Prozessen, zur Schulung der Mitarbeitenden, zu Dokumentationspflichten und zu den Maßnahmen bei Verdachtsfällen. Die dadurch gewonnenen Daten erlauben der Aufsichtsbehörde, Risikoprofile zu erstellen und den Stand der Umsetzung innerhalb der Berufsgruppe zu bewerten.

Herausforderungen und Chancen der digitalen Umsetzung

Die Digitalisierung des Prüfverfahrens stellt eine konsequente Weiterentwicklung der behördlichen Aufsicht dar. Während in der Vergangenheit papierbasierte Erhebungen zeitaufwendige und fehleranfällige Prozesse mit sich brachten, ermöglicht der digitale Fragenbogen eine schnellere und präzisere Bearbeitung. Für die betroffenen Praxen bedeutet dies allerdings auch, dass sie ihre internen Systeme entsprechend anpassen und die Daten in einer digitalisierten Form vorhalten müssen. Das betrifft nicht nur die technische Infrastruktur, sondern auch die organisatorischen Prozesse – etwa den Umgang mit Zugriffsrechten, die Datensicherheit oder die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen.

Gerade kleinere Kanzleien stehen vor der Aufgabe, diese Anforderungen mit begrenzten Ressourcen umzusetzen. In solchen Fällen bietet eine frühzeitige Digitalisierung der internen Abläufe entscheidende Vorteile. Wer bereits cloudbasierte Dokumentenverwaltung, automatisierte Mandantenprüfungssysteme oder digitale Identifikationsverfahren nutzt, kann die Anfragen der Aufsichtsbehörde schneller und präziser beantworten. Darüber hinaus eröffnet die standardisierte Datenerfassung die Möglichkeit, eigene Risikoanalysen effizienter zu gestalten und die Compliance-Strategie insgesamt zu stärken.

Praxisorientiertes Fazit und Handlungsempfehlung

Die Geldwäscheprävention ist längst nicht mehr nur ein formales Thema, sondern ein zentraler Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmensführung. Für Wirtschaftsprüferinnen, Buchprüfer, Steuerberatungs- oder Finanzdienstleistungspraxen bedeutet die Digitalisierung des Berichtswesens der Aufsichtsbehörden, dass sie ihre internen Prozesse regelmäßig überprüfen und anpassen sollten. Ein digital gestütztes Risikomanagementsystem unterstützt dabei nicht nur die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen, sondern erhöht auch die Effizienz im Tagesgeschäft. Unternehmen, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit in ihre Prozesse integrieren, schaffen zugleich Vertrauen bei Mandanten und Geschäftspartnern.

Als Kanzlei mit langjähriger Erfahrung in der Beratung kleiner und mittelständischer Unternehmen unterstützen wir unsere Mandanten bei der Prozessoptimierung insbesondere in der Buchhaltung und im Bereich der Digitalisierung. Durch gezielte Implementierung digitaler Lösungen ermöglichen wir nachhaltige Effizienzsteigerungen und messbare Kostenvorteile – ganz gleich, ob es sich um eine kleine Praxis, ein mittelständisches Unternehmen oder eine spezialisierte Einrichtung handelt.

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